Welche Pylonengröße brauche ich? Der Vergleich

18, 30 oder 38 Zentimeter? Wer zum ersten Mal Pylonen kauft, steht genau vor dieser Frage – und die Antwort hängt weniger vom Budget ab als davon, was du damit vorhast.

Hier die Kurzfassung, bevor wir ins Detail gehen:

📏 Die schnelle Antwort

  • Bodenarbeit mit dem Pferd? → 38 cm
  • Von allem etwas? → 30 cm
  • Viele Markierungen, Agility, Teamsport? → 18 cm
  • Überlaufbare Markierungen? → flache Trainingsdiscs
8LevelUp Pylonen in Blau und Gelb im Trainingsaufbau auf dem Reitplatz

38 cm – die Großen für die Bodenarbeit

Wenn du hauptsächlich mit dem Pferd arbeitest, sind die 38er unsere Empfehlung. Der Grund ist simpel: Dein Pferd muss die Markierung schon aus der Distanz erkennen können.

Bei einem Zirkel mit zehn Metern Durchmesser hilft dir ein kleines Hütchen wenig – es verschwindet optisch im Sand. Eine 38er Pylone steht sichtbar da, auch wenn du im Trab arbeitest.

Gut für: Bodenarbeit, Horsemanship, Reittraining, große Aufbauten
Weniger geeignet für: enge Parcours mit vielen Markierungen

30 cm – der Allrounder

Die Mittelgröße ist der Kompromiss, mit dem man selten falsch liegt. Groß genug, dass Pferd und Hund sie klar wahrnehmen. Handlich genug, dass ein Achterset noch bequem in den Beutel passt.

Wenn du dich nicht entscheiden kannst oder unterschiedliche Dinge machst – mal Pferd, mal Hund, mal Kindertraining – nimm diese.

Gut für: gemischtes Training, Vereinssport, Einsteiger
Weniger geeignet für: nichts wirklich – das ist der Punkt

18 cm – viele Markierungen, wenig Platzbedarf

Die Kleinen kommen im 20er-Set. Das ist die Wahl, wenn du viele Markierungen brauchst: Slalomstrecken, Hundeagility, Fußballtraining, Motorikparcours für Kinder.

Zwanzig Hütchen ergeben deutlich mehr Trainingsmöglichkeiten als acht – dafür sind sie eben kleiner.

Gut für: Agility, Teamsport, Parcours, Kindertraining
Weniger geeignet für: Bodenarbeit auf großen Flächen

Und die Trainingsdiscs?

Die flachen Scheiben sind kein Ersatz für Pylonen, sondern eine Ergänzung. Ihr großer Vorteil: Man kann gefahrlos drüberlaufen.

Wenn dein Aufbau Stellen hat, an denen gesprungen, gelaufen oder gefahren wird, sind Discs die sicherere Wahl. Im 40er-Set mit Ständer markierst du damit ganze Trainingsfelder.

Warum Blau und Gelb – und nicht Rot?

Pferde sehen anders als wir. Ihr Farbsehen ist auf Blau- und Gelbtöne ausgelegt, während Rot für sie eher zu Grau verschwimmt.

Eine rote Pylone kann im Sand also fast unsichtbar werden – eine blaue oder gelbe nicht. Deshalb gibt es unsere Sets ausschließlich in diesen beiden Farben, halb und halb.

💡 Drei Dinge, an die kaum jemand denkt

  • Bruchsicherheit ist kein Marketing. Hütchen werden umgeworfen und drauf getreten. Steifer Kunststoff bricht, flexibler federt zurück.
  • Transport wird unterschätzt. Ein Beutel oder Ständer klingt nach Kleinigkeit – bis du zum dritten Mal einzeln Hütchen vom Platz trägst.
  • Lieber zwei Größen als doppelt so viele einer Größe. Große für die Eckpunkte, kleine für die Details – das deckt fast jeden Aufbau ab.

Immer noch unsicher?
Schau dir die Sets in Ruhe an – alle in Blau und Gelb, bruchsicher und im eigenen Training erprobt.

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